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Geboren im Jahr 1570 in Weismain (Oberfranken)

Gestorben am 5. Dezember 1630 in Bamberg.

Förner studierte in Würzburg und am "Collegium Germanicum" in Rom.

Der Bamberger Fürstbischof Neidthard von Thüngen (1591-98) ernannte ihn nacheinander
zum Kanonikus, Domprediger, Pfarrvikar und Geistlichen Rat.

Unter dem Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen (1609-22) wurde Förner
1610 Generalvikar und 1612 Weihbischof.

Friedrich Förner galt als die "Seele der Gegenreformation im Hochstift Bamberg",
er war gleichzeitig ein fanatischer Hexenprediger und veröffentlichte
seine Hexenpredigten sogar in gedruckter Form als Flugblätter.

In Aufzeichnungen aus dem Jahr 1622 ergibt sich, dass Friedrich Förner auch einen
Exorzismus an KUNIGUNDT KRETZIN anordnete, die aber vor der Ausführung des Exorzismus
in der so genannten "Büttelstube" verstarb.